missio Aktion Schutzengel - weltweite Hilfe für Menschen in Not

Die von missio ins Leben gerufene Aktion Schutzengel hilft bereits seit 1999 weltweit Menschen in Not.

Wir helfen mit der Aktion Schutzengel Familien in Not

Nicht nur in den Coltanminen des Ostkongo, auch weltweit leben Millionen Menschen unter ausbeuterischen und unfreien Bedingungen. Mit dem Themenschwerpunkt „Eine Welt. Keine Sklaverei.“ » unterstützt die Aktion Schutzengel kirchliche Partner zum Beispiel in den Philippinen bei ihrem mutigen Kampf gegen moderne Sklaverei. Und auch in Deutschland kann mit missio jeder einen Beitrag dazu leisten, dass sich Menschen aus sklavenähnlichen Bedingungen befreien können.

Offiziell ist Sklaverei seit mehr als 150 Jahren weltweit abgeschafft – das gilt jedoch nur auf dem Papier.

Tatsächlich sind mehr als 40 Millionen Menschen weltweit Opfer moderner Sklaverei, schätzt die Internationale Arbeitsorganisation ILO.

In Asiens Textilfabriken, auf den Plantagen in Afrika und an vielen Orten, an denen Produkte für den westlichen Konsum und den Welthandel produziert werden, arbeiten Menschen unter katastrophalen und sklavereiähnlichen Bedingungen.

Mit unserer neuen Kampagne „Eine Welt. Keine Sklaverei.“ kämpfen wir im Rahmen der Aktion Schutzengel aktuell gegen diese grenzenlosen Formen der Ausbeutung. Wir setzen uns mit vollem Herzen für die Abschaffung moderner Sklaverei ein. 

Wie funktioniert das?

Unsere Handys enthalten wertvolle Rohstoffe, wie Coltan oder Gold, die in vielen Mienenregionen unter gefährlichen und unfairen Bedingungen abgebaut werden. Auch bewaffnete Konflikte um diese Bodenschätze bedrohen die dort lebenden Menschen.

Der Großteil unserer Handys wird in China hergestellt: Schnell und günstig - aber zu Lasten der Arbeiter*innen. Niedrige Löhne, der Zwang zu Überstunden und gesundheitliche Risiken durch Chemikalien machen die Herstellung von Handys zum Knochenjob.

Immer schneller werden unsere Handys zu Elektroschrott und landen dann in Afrika oder Asien, wo sie unter lebensgefährlichen Bedingungen "recyclet" werden. Für die Menschen vor Ort ist diese gesundheitsschädliche Arbeit oft die einzige Möglichkeit, Geld zu verdienen.

Hierzulande verstauben rund 200 Millionen alte Handys. Um die darin enthaltenen Bodenschätze zu gewinnen, mussten Millionen Tonnen von Erz abgebaut werden. Das geht mit Recykling einfacher und umweltfreundlicher.

Wer sein altes Handy zugunsten von missio spendet, entsorgt diesen Elektroschrott verantwortungsbewusst und ermöglicht fachgerechtes Recycling. Dabei werden die Daten der Althandys komplett gelöscht. Das garantiert der Recyclingpartner von Mobile- Box.

Wie können wir mitmachen?

Wir wollen in unserem Dekanat flächendeckend Sammelstationen für alte, nichtmehr benutzte Handy einrichten. Die gesammelten Handys werden dann über missio recycelt und die verbauten Rohstoffe zurück in den Kreislauf gebracht. Die daraus entstandenen Einnahmen fließen in weltweite Projekte, die Menschen helfen sich aus sklavereiähnlichen Lebensbedingungen zu befreien.

Meldet euch bis zum 6.11. bei uns im Juref und wir bestellen für euch ein Aktionspaket, das unter anderem Werbematerial und Sammeltüten beinhaltet. Die Pakete werden von uns dann nach Erhalt an die Kirchengemeinden verteilt. Falls ihr später bestellen wollt oder nachträglich nochmal Material braucht, dann findet ihr das unter diesem Link

 

AKTIONSZEITRAUM: 11.11.2022 - 31.01.2023

Was ihr dann noch braucht

- einen Karton, den ihr zur Sammelstelle macht.

- tragt eure Sammelstelle auf der missio Website ein.

- evtl. eine Person, die die Aktionsbox regelmäßig leert.

- eine Person, die die gesammelten Handys, nach Ende der Aktion ins Juref bringt.

Was ihr davon habt?

Wenn ihr mehr als 100 Handys in eurer Sammelstelle sammelt, bekommt ihr einen Preis vom Juref.

Für die Aktionsgruppe, die am Ende der Aktion in Summe die meisten Handys gesammelt hat gibts von uns nochmal einen Preis obendrauf.

Außerdem habt ihr die Gewissheit etwas Gutes für andere Menschen getan zu haben :)

Sternsingeraktion

Solidarität mit Kindern weltweit  –  Rund 50.000 Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg gehen jedes Jahr in der ersten Januarwoche als Drei Könige verkleidet von Tür zu Tür und sammeln Spenden für Kinder in ärmeren Ländern dieser Erde.
Mit Kreide schreiben sie den Segen "Christus möge dieses Haus segnen" in der lateinischen Abkürzung "C+M+B" (Christus mansionem benedicat) an die Haustüren und rufen zur Solidarität mit den Kindern aller Länder auf. Die Spenden gehen an Bildungs- und Gesundheitsprojekte in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa und Ozeanien.
Träger der Sternsingeraktion auf Bundesebene ist das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" in Aachen und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

 

Sternsinger*innen stehen für Vielfalt, ohne schwarz geschminkte Kinder

 

Darum rufen wir alle Verantwortlichen fürs Sternsingen vor Ort dazu auf, kein Kind mehr schwarz zu schminken, denn:

  • Schwarze Menschen [1] leben selbstverständlich in Deutschland. Ein Schwarzes Kind steht deswegen ebenso wenig für Afrika, wie ein weißes für Europa.
  • Wenn weiße Menschen sich schwarz schminken, werden Schwarze Menschen auf ihre Hautfarbe reduziert. Damit werden Klischees und Vorurteile gegenüber Schwarzen Menschen wiederholt und so verstärkt.
  • Schwarze Menschen empfinden und kritisieren diese Tradition schon lange als rassistisch.
  • Die vermeintlich gut gemeinte Intention von Verantwortlichen rechtfertigt den Rassismus nicht.
  • Sternsingen steht für Vielfalt! Aber dafür braucht es keine schwarz geschminkten Kinder.


[1] Wir schreiben „Schwarz“ groß und „weiß“ klein und kursiv, um deutlich zu machen, dass es hier nicht um einen bestimmten Hautton geht, sondern um soziale Zugehörigkeiten. Ob ein Mensch von anderen „weiß“ oder „Schwarz“ gelesen wird, hängt nicht allein an der Hautfarbe, sondern von vielen Faktoren ab, wie z.B. Stereotypen oder auch Gesellschaftsbildern. Vgl. Glossar für diskriminierungssensible Sprache, „farbig“ oder „Schwarze Menschen“ www.amnesty.de/2017/3/1/glossar-fuer-diskriminierungssensible-sprache

 

Hintergrundinfos und weiterführende Links hat der BDKJ Köln zusammengetragen.

Aktionsjahr: Alles Müll?

Das Aktionsjahr Alles Müll? Beschäftigt sich mit den Themen Müll und Müllvermeidung. Bei Clean Up Aktionen sagen wir dem Müll in unserem Dekanat den Kampf an. Dazu hat sich eine Projektgruppe gegründet die bisher folgende Aktionen geplant hat:

- 12. 03. 22 Auftaktveranstaltung 

- 04. 06. 22 Foodsharing Cafe auf dem Markt in Rottweil 

Weitere Projekte sind in Planung.

 

Im Jugendreferat können Handschuhe und Müllzangen ausgeliehen werden, wenn ihr eine eigene Clean Up Aktion in eurer Kirchengemeinde oder Jugendgruppe plant.

Auf unserem Instagram Kanal @alles__muell findet ihr jederzeit die neusten Infos und Veranstaltungen.

Habt ihr noch Fragen zum Aktionsjahr Alles Müll? oder wollt Teil unseres Teams werden, dann meldet euch einfach im Juref!